Rund um Torria liegen drei Täler, die im Sommer ihre eigene Erfrischung bereithalten. Kein überfüllter Strand, kein Parkplatzsuchen – nur klares Bergwasser, Felsbecken und Schatten unter Olivenbäumen. Hier die drei besten Ziele in der Nähe von Ca' Serena.
Borgomaro – die Laghetti im Impero-Tal
Zwei kleine natürliche Becken liegen direkt im Ort, fußläufig erreichbar. Der Lago della Madonna befindet sich unterhalb der Hauptstraße, auf Höhe der Apotheke. Am Ortsende, unter dem Schild „Laghetti", führt ein kurzer Weg zum Laghetto del Mulino direkt am Fluss.
Das Prino-Tal – Flussbaden bei Dolcedo
Das mittelalterliche Dolcedo liegt am Zusammenfluss von Prino und Rio dei Boschi – direkt unterhalb der Piazza führt eine Treppe zu flachen Flussabschnitten mit kleinen Gumpen. Ideal für einen kurzen Stopp mit Kindern.
Wer weiter will: In Lecchiore, einem Ortsteil von Dolcedo, liegt die Badestelle Acquasanta – ein seichter, ruhiger Teich am Ende eines schattigen Waldwegs. Auto bis zum Kirchplatz von Lecchiore, von dort ein kurzer Fußweg durch den Wald.
Rezzo – der versteckte Wasserfall
Der Giara di Rezzo ist ein echter Wildbach: Er entspringt in den Ligurischen Alpen am Monte Monega, schlängelt sich durch das gesamte Tal, das nach ihm benannt ist – das Valle della Giara – und mündet schließlich bei Pieve di Teco in den Arroscia. Entlang seines Laufs, besonders im Ortsteil Lavina, stehen historische Brücken wie die Ponte Romano, und an mehreren Stellen haben sich natürliche Felsbecken gebildet – die sogenannten Laghetti di Rezzo. Kurz vor Rezzo, an der kleinen Brücke in der Ortskurve, parken – ein schmaler Waldpfad führt direkt zur Badestelle.
Baden ohne Bagno – unsere liebsten Strände
Du musst für einen schönen Strandtag keinen Liegestuhl mieten. Die Küste zwischen Imperia und Alassio ist voller freier Buchten – man muss sie nur kennen.
Für Familien mit Kindern
Der Strand von Diano Marina fällt so sanft ab, dass die Kleinen ewig im Flachen planschen können – 3,5 km feiner Sand, ein Teil davon frei zugänglich. Ähnlich entspannt geht's in Andora zu, direkt am Radweg gelegen, falls ihr die Räder mitnehmt. Auch San Lorenzo al Mare ist ein Geheimtipp: Sand-Kies-Mix, ruhiges Wasser, mit dem Bike in wenigen Minuten erreichbar. Praktisch für den Familientag mit Auto: der Strand am Hafen von Santo Stefano al Mare – feiner Sand, sehr flach abfallend, und mit Parkhaus direkt am Hafen keine Parkplatzsuche nötig.
Für Schnorchel-Fans
In Cervo liegen zwei versteckte Felsbuchten, Porteghetto und Ciappellette – glasklares Wasser, direkt unterm mittelalterlichen Dorf. Wer's noch wilder mag: die Galeazza bei Imperia ist eine echte Felsenbucht ohne Sandstrand, dafür geht's schnell tief und klar. Ein Stück weiter westlich, ebenfalls in Santo Stefano al Mare, aber ein anderer Küstenabschnitt: die Baia Azzurra, einer der letzten naturbelassenen Felsstrände der Gegend. Auch bei den Tre Ponti nahe Sanremo lohnt sich die Taucherbrille.
Für alle, die einfach ihre Ruhe wollen
Die kleine Bucht bei Laigueglia, zwischen Andora und Alassio, ist deutlich weniger belebt als die Nachbarorte – perfekt für einen ruhigen Nachmittag.
Hinweis: Die meisten Strände sind ab Mitte Juli gut besucht – wer es ruhiger mag, kommt morgens oder am frühen Abend.